Flugblatt der CARE Revolution Wien zum Pflegeflashmob

Dieser Text der CARE Revolution Wien wurde bei der Protestaktion verteilt. Werden wir gemeinsam aktiv:

Was wir bisher geschafft haben…

Mit der Gründung von CARE Revolution Wien durch KollegInnen aus verschiedenen Krankenhäusern im März haben wir einen ersten wichtigen Schritt gesetzt um die Probleme in den Wiener Krankenhäusern aufzuzeigen und ihnen entgegen zu treten. Wir konnten auch schon erste Erfolge erzielen. Durch Aktionen, wie den Flashmob am 1.Mai haben wir öffentlich auf die Situation der Pflege aufmerksam gemacht. Auch Dank unserer Facebook-Seite, konnten wir zahlreiche KollegInnen aus verschiedenen Krankenhäusern erreichen und miteinander vernetzen. Mittlerweile wird auch in den Medien immer mehr über die Probleme in den Krankenhäusern berichtet.

Ebenso ist es ein Erfolg, dass der heutige Flashmob gemeinsam von CARE Revolution Wien und der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) organisiert wird, weil erfolgreicher Protest eine möglichst breite Basis und eine laute und deutliche Stimme braucht.

… und wie es weitergehen kann

Die nächsten Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und KAV/Stadt Wien sollen bald starten. Klar ist, dass es dabei um mehr als bloß kosmetische Korrekturen gehen muss. Die eklatanten Missstände in den Wiener Krankenhäusern verlangen nach entscheidenden Verbesserungen. Allerdings ist auch klar, dass der KAV und die Stadt Wien weiterhin voll auf der „Kostenbremse“ stehen werden.

Es wird daher genügend Druck brauchen, sowohl von Seiten der Beschäftigten als auch der Öffentlichkeit. Als CARE Revolution Wien wollen wir dazu beitragen unseren Forderungen mit einer breiten Unterstützung in den Wiener Krankenhäusern Nachdruck zu verleihen. Die Verantwortlichen müssen spüren, das wir es ernst meinen.

Für erfolgreiche Verhandlungen ist es wichtig, möglichst viele Beschäftigte zu mobilisieren und einzubinden. Wir müssen uns in den Krankenhäusern und auf Stationsebene organisieren. Ebenso braucht es größtmögliche Transparenz – um sicherzustellen, dass unsere Interessen auch wirklich gewahrt werden. Dafür braucht es regelmäßige Betriebsversammlungen in den Krankenhäusern und eine Urabstimmung über die Verhandlungsergebnisse. Uns soll nicht das gleiche Schicksal ereilen, wie den KollegInnen in Salzburg, die sich auf die Füße gestellt haben und nach Verhandlungen hinter verschlossenen Türen die Katze im Sack verkauft bekommen haben…

Informiert eure KollegInnen und vernetzt euch. Werdet gemeinsam mit uns aktiv!

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