CARE Revolution Wien Treffen

Damit sich etwas im Gesundheitswesen ändert, müssen wir es selbst in die Hand nehmen. Bau mit uns die CARE REVOLUTION weiter auf und komm auf die Treffen!

Ordenspitäler: 28.5. um 19:30 im Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

SMZ-SÜD: 30.5. um 17:00 in der Pizzeria di Carni Hardtmuthgasse 137, 1100 Wien

AKH Wien: 1.6 um 19:30 im Centimeter bei der Alserstraße, 1180 Wien

An deinem Arbeitsplatz gibt es kein Treffen?

Besuche einfach eines der oben angebotenen oder organisiere eines mit uns in deinem Bereich.

 

nächste treffen

Zulagen kommen, Janßen geht, trotzdem WEITERMACHEN.

****** UPDATE Nr. 2: ******

… und dann wird auch noch der Generaldirektor gekündigt.

Weiter geht es. Die Ankündigung unseres Protests zeigt noch mehr Wirkung. Nachdem es nun plötzlich zur Auszahlung der versprochenen Zulagen kommt, muss auch noch der Generaldirektor gehen. Wir freuen uns, dass wir, noch ohne überhaupt auf der Straße gestanden zu sein, solche Ergebnisse bekommen.

TROTZDEM HEISST ES WEITERMACHEN!

Nur weil wir plötzlich ein paar Euro mehr pro Monat bekommen und der Generaldirektor Vergangenheit ist, ist noch lange nicht alles in Butter.

Wir kämpen weiter:
– für einen menschenwürdigen Personalschlüssel
– gegen Auslagerungen und Ausgliederung
– gegen Gangbetten und andere Schikanen für Patient_innen
– und nicht zu letzt für faire Grundgehälter statt schwacher Zulagen.

Kommt zur Kundgebung am 21.3.2017 um 16:30h vor der Generaldirektion des KAV. Vielleicht gibt es auch ein wenig Sekt, mit dem wir auf unsere bisherigen Erfolge anstoßen können.

****** UPDATE ******

…und plötzlich gibt es eine Ankündigung, dass das Geld im April kommt.

Wir freuen uns, dass die bloße Ankündigung unseres Protests vor der KAV-Generaldirektion dazu geführt hat, dass die versprochenen Zulagen nun doch noch vor dem Sommer ausgezahlt werden. Dass es sich dabei um eine Farce von vorne bis hinten handelt, zeigt, dass der notwendige Beschluss in der Personalkommission erst letzte Woche gefasst wurde (https://m.kurier.at/…/wiener-kav-versprochene-z…/251.089.074). Wieder einmal wird also versucht, uns für dumm zu verKAVen.

Wir lassen uns nicht sedieren!

Dass diese lächerlichen Zulagen nun plötzlich doch relativ rasch zur Auszahlung kommen reicht uns nicht. Es reicht nicht, um die unglaubliche Belastung in den Häusern des KAV zu kompensieren. Es reicht nicht, um die Managementfehler der Generaldirektion zu vertuschen. Es reicht nicht, um die Gefährdung, die von der Führung des Wiener Gesundheitswesens ausgeht, zu revidieren.

Wir machen weiter!

Trotz der längst überfälligen Auszahlung dieser schwachen Zulagen halten wir an unserem Protest fest. Unsere Kritik dient dem Schutz der Patient_innen und des Personals. Sie dient dazu, öffentlich klarzustellen, dass wir uns nicht mehr länger ausbeuten lassen wollen.

Wir fordern einen Personalschlüssel, der Gesundheit fördert und nicht gefährdet.
Wir fordern eine Erhöhung der Grundgehälter in einem spürbaren Ausmaß.
Wir fordern die Absetzung dieser unfähigen Spitze der Generaldirektion.

Wir protestieren: Am 21.3.2017 um 16:30 Uhr am Thomas-Klestil-Platz 7a.
Mach mit und nimm deine Freund_innen und Kolleg_innen mit

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Wir lassen uns nicht für dumm verKAVen.

Am 21. März werden wir die nächsten Gehaltszettel kennen, auf denen keine Spur von den versprochenen Zulagen zu finden sein wird. Es ist an der Zeit der Führung des KAV zu sagen, was wir von ihrer Hinhaltepolitik halten. Darüber hinaus haben wir einen langen Winter hinter uns, in dem die fehlgeleitete Personalpolitik des KAV deutliche Wirkung gezeigt hat. Die gute Versorgung der Patient_innen war nicht mehr gewährleistet. Die Kolleg_innen mit ihren Ressourcen weit jenseits des Limits.

Lasst uns gemeinsam vor der KAV-Generaldirektion demonstrieren und ein deutliches Zeichen setzen, dass wir nicht mehr bereit sind, uns länger für die Inkompetenz der Generaldirektion aufzuopfern.

Es soll ein Protest aller Berufsgruppen sein. Ladet also Pfleger_innen, Therapeut_innen, administrative Mitarbeiter_innen, Ärzt_innen und technische Dieste aus eurem Freundeskreis ein.

Zeigen wir der Generaldirektion gemeinsam, dass sie versagt hat.

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zum Termin:
Es ist klar, dass der Zeitpunkt der Kundgebung nicht für alle optimal ist. Wichtig ist, dass jene, die frei haben, kommen und auch ihre Kolleg_innen motivieren, teilzunehmen. Im Gegensatz zu uns kennt die Generaldirektion ein freies Wochenende, weshalb es auch wichtig ist, unter der Woche zu protestieren.

Wir lassen uns nicht mehr für dumm verKAVen. Wo ist unser Geld? – Protestkundgebung 21.3.2017

Wir lassen uns nicht für dumm verKAVen.

Am 21. März werden wir die nächsten Gehaltszettel kennen, auf denen keine Spur von den versprochenen Zulagen zu finden sein wird. Es ist an der Zeit der Führung des KAV zu sagen, was wir von ihrer Hinhaltepolitik halten. Darüber hinaus haben wir einen langen Winter hinter uns, in dem die fehlgeleitete Personalpolitik des KAV deutliche Wirkung gezeigt hat. Die gute Versorgung der Patient_innen war nicht mehr gewährleistet. Die Kolleg_innen mit ihren Ressourcen weit über dem Limit.

Lasst uns gemeinsam vor der KAV-Generaldirektion demonstrieren und ein deutliches Zeichen setzen, dass wir nicht mehr bereit sind, uns länger für die Inkompetenz der Generaldirektion aufzuopfern.

Es soll ein Protest aller Berufsgruppen sein. Ladet also Pfleger_innen, Therapeut_innen, administrative Mitarbeiter_innen, Ärzt_innen und technische Dieste aus eurem Freundeskreis ein.

Zeigen wir der Generaldirektion gemeinsam, dass sie versagt hat.

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zum Termin:
Es ist klar, dass der Zeitpunkt der Kundgebung nicht für alle optimal ist. Wichtig ist, dass jene, die frei haben kommen und auch ihre Kolleg_innen motivieren, teilzunehmen. Im Gegensatz zu uns kennt die Generaldirektion ein freies Wochenende, weshalb es auch wichtig ist, unter der Woche zu protestieren.

 

Aufdecken

Liebe Pfleger_innen, Ärzt_innen, Abteilungshelfer_innen, Therapeut_innen und anderen Gesundheitsbeschäftigten.

Wir alle erleben tagtäglich Mißstände im Krankenhaus oder Pflegeheim, die unsere Arbeit erschweren und die Patient_innen leiden lassen. Was sollen wir tun mit diesen Erlebnissen, die an unseren Kräften zehren? Wir können uns darüber mit unseren Kolleg_innen austauschen. Wir können uns leise darüber beschweren. Wir können unseren Menschen zu Hause davon erzählen. All das hilft uns vielleicht bei der Verarbeitung dieser Probleme, bringt uns aber im Endeffekt keinen Schritt weiter, wenn es darum geht, diese Mißstände zu beseitigen. Daher wollen wir anfangen, die erlebten Probleme zu dokumentieren. Dafür brauchen wir eure Hilfe:

Schreibt uns kurz und prägnant, was ihr in der Arbeit erlebt.

  • Wie erlebt ihr den Skill&Grade-Mix?
  • Wie funktioniert bei euch die übernahme des (früheren) Mitverantwortlichen Tätigkeitsbereichs durch die Pflege?
  • Mit welchen Personalkürzungen habt ihr zu kämpfen?
  • Wo leiden die Patient_innen unter Strukturen oder Einsparungen.

Wir werden eure Erlebnisse redaktionell bearbeiten (persönliche Daten oder Infos werden gelöscht) und auf der Care Revolution Wien Facebook Seite und auf dieser Website veröffentlichen. Es ist an der Zeit, den alltäglichen Wahnsinn im KAV zu dokumentieren und darüber offen zu reden.

Tragt eure Erlebnisse und Gedanken auf dieser Seite Aufdecken! in das Textfeld ein und achtet bitte bereits beim Eintragen darauf, keine sensiblen Daten oder Infos, die eindeutig auf Personen verweisen, einzutragen.

 

 

Diskussion und Aktionstreffen

Hand aufs Hirn. Weil es um unsere Gesundheit geht …

Mittwoch, 5. Oktober 2016 19:00

Saal im Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

Das Gesundheitssystem wird an die Wand gefahren. Auf dem Rücken der Beschäftigten und PatientInnen wird eingespart. Arbeitsbedingungen werden schlechter und Löhne zu niedrig. Für die PatientInnen bedeutet das längere Wartezeiten und eine schlechtere Versorgung.

Nachtdienste werden in den Tag verlegt. ÄrztInnen sollen eingespart werden. SekretärInnen sollen PflegerInnen ersetzen. Personal wird in Fremdfirmen ausgelagert. Krankenhaus Nord bleibt bis 2020 Baustelle. Spitalskonzept 2030 hat kein Konzept. Die GuKG-Novelle gefährdet die Qualität der Pflege.

Die Verhandlungen zwischen KAV und Gewerkschaft haben kaum Ergebnisse gebracht. 100 € für Diplomierte und 35 € für Pflegehelfer_innen als Zulage nach einem Jahr Verhandlungen sind ein Witz. Die Gemeinde Wien will bis 2016 durch Ausgabenkürzungen bei Personal und Leistungen ihr Defizit abbauen. Die Stadtregierung fährt einen starren Kurs und möchte Beschäftigte und PatientInnen zermürben.

Hand auf´s Hirn! So kann es nicht weiter gehen. Gesundheitsbeschäftigte diskutieren über die Missstände und wie wir sie bekämpfen können. Komm vorbei!

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Pflegedirektor_innen spalten Berufsgruppen im Krankenhaus… Handaufshirn!

Am 15.9.2016 wurde ein Brief der Pflegedirektor_innen des KAV publik, in dem die Pfleger_innen des KAV unterschwellig gegen die Ärzt_innen aufgehetzt werden. ⇒ http://imgur.com/a/85fKI

Der Brief ist zwar an die Stadträtin Wehsely adressiert, bezweckt aber im Endeffekt nichts anderes, als unter den Pflegenden im KAV Unverständnis und Ablehnung gegenüber den Protesten der Ärzt_innen zu schüren. Ja, es gibt Ablehnung des Ärzt_innenstreiks unter den Pfleger_innen, es gibt aber auch Unterstützung. Was in diesem Brief jedoch geschieht, ist ein Ausspielen der Berufsgruppen, indem die Pfleger_innen als fleißige, brave Arbeitsbienen dargestellt werden, die den Streik der Ärzt_Innen ausbaden.

Im Brief ist die Rede von effektiver Personalbedarfs- und Einsatzplanung in der Pflege des KAV als positives Beispiel. Das ist schlicht und einfach nicht wahr. Die PPR, auf der die Pflegepersonalbedarfsplanung in vielen Abteilungen des KAV basiert, ist nichts anderes als eine antiquierte Personalplanung auf unterstem Niveau, welche Patient_innen gefährdet. Die Pflegedirektor_innen schreiben, dass die Übernahme des mitverantwortlichen Tätigkeitsbereichs die Ärzt_innen entlastet hat. Das mag zwar stimmen, jedoch hat diese Übernahme die Pflege massiv mehr belastet. Die im Brief erwähnte kompensatorische Entlastung durch Administrativ- und Servicekräfte ist ein Wunschtraum. Die Pflege im KAV ist am Limit. Tagtäglich geschieht gefährliche Pflege, weil die Personalaustattung alles andere als ausreichend ist. Wenn die Pflegedirektor_innen hier die Pflege als positives Beispiel gegen die Anliegen der Ärzt_innen ins Spiel bringen wollen, ist das ein Schlag ins Gesicht der Pflege.

Jetzt heißt es, gemeinsam auftreten. Wir, nämlich alle Berufsgruppen im KAV, müssen uns dagegen wehren, dass versucht wird uns zu spalten, uns gegeneinander auszuspielen.. Wir müssen uns dagegen wehren, dass am Rücken der Beschäftigten und der Patient_innen eine Spar- und Gefährdungspolitik gefahren wird. Die Pflegedirektor_innen repräsentieren nicht die Pfleger_innen. Sie offenbaren sich als Handlanger_innen der Politik der Wiener Stadtregierung.

Jetzt ist auch die Younion gefragt, die sich immer damit rühmt, für alle Berufsgruppen zu kämpfen. Wehren wir uns. Kämpfen wir für eine Gesundheitspolitik, die den Namen verdient hat. Jetzt ist auch die Ärzt_innenkammer gefragt, sich mit den Pfleger_innen und allen anderen Berufsgruppen solidarisch zu erklären.

Lassen wir uns nicht spalten, reden wir gemeinsam, planen wir gemeinsame Aktionen zB hier: https://www.facebook.com/events/337570809919631/

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StationssekretärInnen sollen die Pflege entlasten. Hand aufs Hirn!

Immer wenn die Kritik aufkommt, dass das Pflegepersonal durch die Übernahme des mitverantwortlichen Tätigkeitsbereichs massiv belastet wurde, kontert der KAV, dass ja Stationssekretär_innen zur Entlastung des Pflegepersonals eingestellt wurden. Abgesehen davon, dass von diesen administrativen Kräften schon wieder viele gekündigt wurden, oder gekündigt haben, ist die Entlastung der Pflegepersonen marginal.

So dürfen die Stationssekretär_innen zwar Laboruntersuchungen anfordern, das Blut jedoch nicht mit der Rohrpost verschicken. Gleichzeitig braucht es bei Laboruntersuchungen oft medizinische Details, die von den Stationssekretär_innen nicht erhoben werden können. Also landet die Arbeit wieder bei den Pflegepersonen. Die Entlastung pro Tagdienst sind in Summe vielleicht 5 bis 10min. Die Zehn Blutabnahmen und zehn Venflons pro Tag und der ein oder ander Blasenverweilkatheter sind in Summe wesentlich mehr, als delegiert werden kann.

Dazu kommt, dass Delegation auch Kontrolle und Vertrauen benötigt. Dies benötigt wiederum Zeit. Von Entlastung kann keine Rede sein. Das ist Schönfärberei. Wir fordern, dass die Übernahme des mitverantwortlichen Tätigkeitsbereichs endlich durch diplomierte Pflegepersonen ausgeglichen wird. Die administrativen Kräfte sollen bleiben, aber nicht als Entlastung gerechnet werden.

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